Audi Avantissimo Concept 2001

Audi stellt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2001 Frankfurt die Konzeptstudie Avantissimo vor. Mit diesem Fahrzeug präsentiert die Marke mit den Vier Ringen ihre Vision eines Hochleistungs-Avant für die Luxusklasse.

Avantissimo: dieser Name ist mit Grund ein sprechender Superlativ, ein klares Signal für Dynamik und Luxus in einer einzigartigen Form. Der Name einer Studie, die zugleich dem Avant-Konzept eine neue Dimension erschließt. Avant – so heißen schöne, in Sachen Dynamik und High-Tech gleichermaßen hoch anspruchsvolle Kombi. Mit den Avant-Modellen geht Audi seit mehr als einem Jahrzehnt neue Wege – Wege weg von der reinen Rationalität und hin zur Emotion.

Ein Höchstmaß an Dynamik verspricht der Antrieb des Audi Avantissimo. Ein Antrieb, der Fahrleistungen auf dem Niveau eines Supersportwagens möglich macht. Der 4,2 Liter große V8-Motor mit Biturbo-Aufladung mobilisiert mehr als 316 kW (430 PS). Sein maximales Drehmoment erreicht der Motor mit gewalti­gen 600 Newtonmetern; ein Wert, der über ein breites Drehzahlband konstant anliegt.

Diesem Leistungsangebot angemessen sind auch Antriebskonzept und Fahrwerk des Avantissimo: Dynamik heißt auch hier die erste Priorität. Selbstverständlich für einen Audi dieses Kalibers – das ist der permanente Allradantrieb quattro, der seine einzigartige Leistungsfähigkeit schon in legendären Renn- und Rallye-Fahrzeugen mit bis zu 1000 PS bewiesen hat. So lässt sich die Leistung des V8 Biturbo in maximalen Vortrieb und ein Höchstmaß an “Grip” in allen Straßen-Lagen umsetzen.

Das High-Tech-Aluminium-Fahrwerk sorgt für ein hochpräzises Handling und eine exzellente Agilität. Die Audi-Entwickler demonstrieren hier erneut jene Kompetenz in Sachen Fahrdynamik, die sie schon beim vielgelobten Fahrwerk des A4 eindrucksvoll bewiesen haben. Dabei bildet das Leichtbau-Fahrwerk des Avantissimo zusammen mit der Luftfederung an allen vier Rädern die Basis für exzellenten Fahrkomfort.

Ein weiteres Fundament für die besondere Dynamik des Avantissimo liefert die Aluminium-Leichtbaukarosserie, eine konsequente Weiterentwicklung des Audi Space Frame ASF. Mit ihr ist es den Technikern des Aluminium-Pioniers Audi erneut gelungen, die Verbindung von geringem Gewicht und höchster Verwin­dungssteifigkeit noch weiter zu optimieren. Ein doppelter Gewinn: Der ASF optimiert das Leistungsgewicht des Avantissimo – die beste Voraussetzung für beeindruckende Beschleunigung. Und die hohe Steifigkeit des Chassis ist Grund­lage für die hohe Präzision des Fahrverhaltens.

Mit der Studie Avantissimo demonstrieren die Audi-Entwickler konsequenter­weise eine Vielzahl weiterer innovativer Technologien für künftige Automobil­generationen. Im Zentrum steht ein neues Ergonomiekonzept, das den Fahrer entlastet und ihm die Konzentration auf puren Fahrspaß ermöglicht.

Bestes Beispiel dafür ist das Multi Media Interface MMI mit seiner besonderen Verbindung von klarer Funktionslogik und großer Funktionsvielfalt. Hier findet der Fahrer alle Kommunikations- und Informationssysteme von der Audio-Anlage bis zur Internet-Anbindung in einer intuitiv verstehbaren und spielerisch einfach bedienbaren Einheit zusammengefasst. “Weniger ist mehr” – so lautet die Devise, die gleichermaßen für die auf das Wesentliche reduzierte Zahl der Bedien­elemente und das klar strukturierte, aufgeräumte Cockpit-Design des Avantissimo gilt.

Das Exterieur-Design des 5,06 Meter langen und 1,91 Meter breiten Avantissimo nimmt bewusst Anleihen in der Zukunft. Die Linienführung interpretiert das klassische Audi Avant-Konzept in einer ganz neuen Weise. Die Proportionen des Wagenkörpers verbinden dezidierte Sportlichkeit mit architektonischer Präzision.

Gespannte Flächen und die Schärfe der Kontur lassen den Avantissimo wie aus dem Vollen gemeißelt wirken. Eine monolithisch anmutende Formgebung, die in ihrer Konsequenz nicht nur in der Luxusklasse ohne Beispiel ist. Und ein in sich ruhender Gegenentwurf zu manch spektakulär erscheinendem Design, das sich schon nach kurzer Zeit  als überlebt erweist.

Der Avantissimo ist ein Fahrzeug, mit dem Audi konsequent die Möglichkeiten des Avant-Konzepts in die Luxusklasse transponiert: eine souverän gestaltete Demonstration neuer Formen und der Technik von Morgen. Ein entschlossener Schritt in die Zukunft von Audi.
Der Antrieb

Zu den besonderen Charakteristika des Avantissimo gehört seine klar ausgeprägte Sportlichkeit. Eine Wirkung, die keinesfalls nur von der Gestaltung der Außen­haut ausgeht, sondern auch von der besonderen Antriebstechnik.

Unter der vorderen Haube der Studie befindet sich ein 4,2 Liter großer V8 mit Biturbo-Aufladung. Ein Motorenkonzept, das auch im Rennsport – so beim Le Mans-Sieger Audi R8 – sein Potenzial bewiesen hat. Die beiden kleinen Lader mit Ladeluftkühlung bieten zusammen mit dem großen Hubvolumen des Acht­zylinders einen standesgemäßen Antrieb, der seinesgleichen sucht.

Die Leistung des V8 Biturbo-Motors von mehr als 430 PS und sein Drehmoment von 600 Newtonmetern entsprechen dem Potenzial eines Supersportwagen und stellen einen einsamen Spitzenwert in der Luxusklasse dar.

Dabei überzeugt jenseits der nackten Zahlen mehr noch die einzigartige Paarung aus der unerhörten Drehfreude dieses Aggregats und seiner souveränen Kraft­entfaltung selbst bei niedrigen Drehzahlen.

Der V8 Biturbo verhält sich unter allen Bedingungen dem Wunsch des Fahrers gemäß: Für ruhiges Dahingleiten gibt er sich zurückhaltend und mit perfekter Laufkultur. Wird ihm jedoch Leistung abverlangt, wartet er mit der Agilität eines Rennmotors auf, der auch akustisch keinen Hehl aus seinen Reserven macht.

Die Dosierung dieser Kraft übernimmt ein neues automatisches 6-Gang-Getriebe, dessen Fahrstufen der Fahrer per Schaltwippe am Lenkrad auch manuell wechseln kann. Die große Spreizung der zur Verfügung stehenden Übersetzung ermöglicht bei hohen Geschwindigkeiten ein niedriges Drehzahlniveau – die entscheidende Voraussetzung für guten akustischen Komfort und niedrigen Kraftstoffverbrauch.

Für einen Audi dieses Formats selbstverständlich: Das ist der permanente Allrad­antrieb quattro. Er sorgt unter allen Bedingungen für eine der Motorleistung ange­messene Fahrdynamik: Jedes Rad muss nur halb so viel Vortriebskraft übertragen wie bei lediglich einer angetriebenen Achse. Dies kommt voll der Erhöhung der möglichen Querbeschleunigung zu Gute. Zusätzlich bietet der Allradantrieb ein Höchstmaß aktiver Sicherheit. Eine zusätzliche Sicherheitsreserve hält die neueste Generation des Elektronischen Stabilitätsprogramms ESP mit hydraulischem Bremsassistent bereit.

Das Fahrwerk
Um seine Leistungsfülle adäquat umzusetzen, verfügt der Avantissimo über ein Aluminium-Fahrwerk mit ausgeklügelter Geometrie. Vorn sorgt eine Vierlenker-Achse für höchste Lenkpräzision und die perfekte Kombination aus hoher Seiten­führung und exzellentem Komfort. Hinten besitzt der große Avant eine Trapez­lenker-Achse mit getrennter Feder-Dämpfer-Einheit: ein Konstruktionsprinzip, das bereits im bekannt agilen A4 der neuesten Generation ihr Potenzial unter Beweis gestellt hat.

Ohne Beispiel ist das Luftfederungssystem der Studie. Stufenlos geregelte Dämpfer ermöglichen eine optimale Abstimmung von Komfort und Fahrdynamik. Und eine Niveauregulierung sorgt unter allen Bedingungen für die perfekte Balance von tiefem Schwerpunkt und Bodenfreiheit.

Dabei lassen sich drei verschiedene Modi – Automatik, Sport und Komfort – über das MMI-Modul vorwählen. Bei der Automatik-Einstellung regelt die Elektronik abhängig von der Geschwindigkeit nicht nur die Federungs- und Dämpfungshärte, sondern auch die Bodenfreiheit der Karosserie. So lässt sich bei hohem Tempo sowohl der fahrdynamisch wichtige tiefe Schwerpunkt als auch eine deutlich bessere Aerodynamik realisieren.

Werden die Fahrmodi manuell vorgewählt, sorgen – wie schon beim Audi allroad quattro – elektronisch definierte Sicherheitsschwellen dafür, dass das Fahrzeug sich nicht in fahrdynamisch ungünstigen Konstellationen in zu hohen Geschwin­digkeiten bewegt.

Ein absolutes Novum stellen auch die Pax-Räder des Avantissimo dar. Ihre Besonderheit liegt dabei keineswegs nur in dem riesigen Format von 255 x 740 x 560 (Felgen 245 x 560) und dem fast flächigen Design der Räder begründet. Ihr eigentliches Potenzial steckt vielmehr im Verborgenen: Räder und Reifen sind abspringsicher miteinander verankert.

Dies sichert im Fall eines plötzlichen Druckverlusts nicht nur die Richtungs­stabilität des Fahrzeugs. Die Pax-Konstruktion stellt auch die Mobilität sicher: Selbst mit drucklosem Reifen lässt sich noch eine Strecke von 200 Kilometern bei maximal 80 km/h zurücklegen. – Zusätzliche Sicherheit bietet die im Reifen integrierte Luftdruckkontrolle.

Bei abgestelltem Fahrzeug kommt die elektro-hydraulische Parkbremse zum Einsatz. Sie reagiert auf einfachen Tastendruck und öffnet automatisch beim Losfahren.

Das Exterieur
Schon auf den ersten Blick wird deutlich: Das Design des Avantissmo ist ein revolutionärer Entwurf im Feld der automobilen Luxusklasse, als deren Mitglied er sich mit 5,06 Metern Länge und einer Breite von 1,91 Metern dennoch unzweifelhaft zu erkennen gibt. Er verbindet die dieser Kategorie eigenen, repräsentativen Dimensionen mit dezidierter Sportlichkeit und einer ganz neuen Interpretation der klassischen Avant-Linienführung.

Klare Proportionen, die gespannten Flächen und die hohe Gürtellinie mit ange­deuteter Keilform sind die charakteristischen Elemente dieser typischen Audi-Linie. Die dominanten Räder betonen den konsequent dynamischen Charakter des gesamten Entwurfs.

Die Fahrzeugfront zeigt eine Neuinterpretation des typischen Audi-Marken­gesichts mit dem aktuellen doppelten Kühllufteinlaß und dem Zeichen der Vier Ringe. Die breiten Klarglasscheinwerfer mit der sichtbaren Licht-Technik fassen die Frontpartie ein, unterstreichen ihre flache, nach hinten leicht ansteigende Silhouette. Ebenso typisch für die Audi-Front ist die klare Abgrenzung zwischen Kühlergrill und Kotflügel.

Völlig neu entwickelte, auch im Design eigenständige Bi-Xenon-Doppelschein­werfer hinter der Klarglasabdeckung akzentuieren die Frontpartie der Studie auf besondere Weise.

Die Lichtquellen selbst befinden sich stets in der senkrechten Position. Die Reflektoren richten sich im Betrieb in die 45 Grad-Position auf und lenken so den oben gerichteten Lichtstrahl auf die Straße um. Sind die Scheinwerfer ausge­schaltet, schwenken die Reflektoren wieder in die Horizontal-Position zurück und verschließen den Lichtaustritt. Große Lufteinlässe unterhalb der Scheinwerfer­gehäuse scheinen die Präsenz der neuen Leuchteinheiten buchstäblich zu unter­streichen.

Die Beweglichkeit der Reflektoren ist freilich weit mehr als nur ein Detail der Formgestaltung. Die Scheinwerfer der Studie realisieren erstmals das neue Advanced Frontlighting System von Audi: Diese Technik macht es möglich, die Lichtverteilung während der Kurvenfahrt dem Blickwinkel des Fahrers anzu­passen.

Die Anpassung des Leuchtbereichs geschieht in Abhängigkeit von Geschwindig­keit und Lenkwinkel. Sie lässt sich sogar durch das Navigationssystem unter­stützen: Das System ”weiß” buchstäblich, wann eine Kurve zu erwarten ist und kann damit die Reflektorenausrichtung vorausschauend steuern.

Als zukunftsweisende Weiterentwicklung des Avant-Themas zeigt sich das Heck des 1,43 Meter hohen Avant, das zugleich kraftvoll-bullig und – trotz seiner Dimensionen – dank des Einzugs oberhalb der Gürtellinie enorm leicht und transparent wirkt.

Die großflächig verglaste Heckklappe lässt sich mit Fernbedienung elektro­hydraulisch stufenlos bis zu 70 Grad weit öffnen. Darunter bietet ein – gleichfalls elektrisch ausfahrbares – Schubfach 70 Liter zusätzlichen Raum.

Große Flächen der Dachpartie bestehen aus einem stufenlos dimmbaren Glas­sandwich – ein Kunstgriff, der dem großflächigen Dach eine enorme Leichtigkeit verleiht. Dabei beherbergt das Dach zusätzlich Photovoltaik-Elemente. Sie liefern bei abgestelltem Motor genügend Energie, um die Standlüftung des Fahrzeugs ausreichend zu versorgen.

Gefertigt ist die Karosserie des Avantissimo aus Aluminium in Audi Space Frame ASF–Bauweise. Eine Struktur, die exzellente Steifigkeit mit niedrigstem Gewicht verbindet und die sich schon in den aktuellen Audi-Serienfahrzeugen A8 und A2 bewährt hat. Mit der neuen Karosserie stellt Audi eine Weiterentwicklung des ASF vor und setzt mit ihr eine neue Benchmark in puncto Leichtbaugüte.

Das Interieur
Luxus pur: Großzügig dimensioniert und mit edlen Materialien ausgestattet zeigt sich der Innenraum der Studie. Fahrer und drei Fahrgäste finden üppigen Raum­komfort in allen Bereichen rund um die vier breiten Einzelsitze. Ihre Gestaltung nimmt bewußt Anleihen bei Klassikern der modernen Wohnarchitektur: Die Rückseite der Sitze ist von einer sanft gewölbten Holzschale eingefaßt, deren Farbgebung zu der des Leders kontrastiert.

Die Sitze sind für perfekten Seitenhalt und höchsten Komfort zugleich ausgelegt. Sie bieten vielfältige elektrische Verstellmöglichkeiten für individuellen Sitz­komfort. Elektrisch verstellbar sind auch die Gurthöhen-Einsteller vorn.

Die hinteren Sitze lassen sich – vergleichbar einem First-Class-Flugzeugsitz – auch in eine besonders entspannte Relax-Position bringen. Der gesamte Sitz ist dabei um bis zu 110 Millimeter längs verstellbar; die Lehne ist dann um 19 Grad flacher gegenüber der Ausgangsposition geneigt.

Für jeden Insassen sind die Armlehnen individuell höheneinstellbar, und zwar sowohl in der Mittelkonsole als auch in der Türverkleidung.

Eine integrierte Lordose-Massagevorrichtung in der Rückenlehne aller Sitze sorgt auch auf langen Distanzen für angenehme Entspannung der Rückenmuskulatur.

Edelste Materialien wie hochflorige Teppiche, helles Naturleder und – als farb­licher Kontrapunkt – dunkle Hölzer gestalten das Ambiente. Warme Farbtöne prägen dabei die besondere Atmosphäre, schaffen eine Aura vollkommenen Wohlbefindens.

Ein Ambiente, das Fahrgast- und Laderaum zu einer Einheit verbindet. Als großes Reisefahrzeug bietet der Avantissimo im hinteren Abteil genügend Raum für Gepäck und Freizeitausrüstung. Und nicht zufällig erinnert die Gestaltung des Laderaums mit lederbezogenen Aluminiumschienen an die luxuriöse Optik nostalgischer Hochsee-Koffer, die schon immer höchste Materialqualität, eine perfekte Verarbeitung und ein großes Raumangebot miteinander verbanden.

Für äußersten Komfort beim Beladen verfügt der Avantissimo über einen längs verschiebbaren Ladeboden. Dieser lässt sich elektrisch um bis zu 460 Millimeter nach hinten ausfahren. Soll der gesamte Laderaum genutzt werden, klappen dafür die hinteren Sitze vollautomatisch vor. Anschließend gleitet der Laderaumboden um bis zu 750 Millimeter nach vorn und verlängert die Ladefläche.

Der besondere Clou: All diese Funktionen und auch Öffnen und Schließen der Heckklappe sowie das Unterflur-Schubfach lassen sich spielerisch einfach per Fernbedienung aktivieren. Wer also schwerbepackt zum Auto kommt und den kompletten Laderaum nutzen will, muß sich nicht erst umständlich seines Gepäcks entledigen, um anschließend nach dem Öffnen mehrerer Türen manuell und mühsam die nötigen Umbauten zu bewerkstelligen. Stattdessen genügt künftig ein Daumendruck auf die Fernbedienung.

Die Weite des Avantissimo-Interieurs wird besonders betont durch die groß­flächigen Glassegmente des Dachs, die sich bis zur Heckklappe erstrecken. Die gleichmäßig hereinflutende Lichtfülle verschafft der Innenarchitektur der Studie eine ganz besondere Qualität. Licht dient hier als bewußt genutztes Instrument des Design.

Eine Qualität, die auch bei intensiver Sonnenintensität nicht etwa zu Lasten des Wohlbefindens geht. Denn bei starker Einstrahlung lässt sich der Transparenzgrad der Glasflächen stufenlos dimmen – eine Innovation, die nicht zuletzt der Wärme­dämmung eine neue Dimension erschließt. Dabei kann jeder Passagier die Segmente in seinem Bereich individuell dimmen.

Diese sogenannte Varilite-Technik kommt im Avantissimo nicht nur in den ver­glasten Dachflächen und in der Heckklappe zum Einsatz, sondern auch im oberen Bereich der Windschutzscheibe, so dass sich der Fahrer vor unerwünschter Blend­wirkung schützen kann: Eine High-Tech-Alternative zur den traditionellen Klapp-Sonnenblenden, die bei allen Lichtverhältnissen eine optimale Lösung darstellt.

Bei Nacht sorgt eine indirekte Beleuchtung im Dach für eine gleichmäßige und blendfreie Lichtverteilung im Innenraum des Avantissimo.

Weit geschwungene horizontale Linien ziehen sich vom flachen Armaturenträger um die Passagiere herum. Eine Linienführung, die für die Passagiere eine perfekte Synthese aus räumlicher Großzügigkeit und Geborgenheit vermittelt.

Dabei kommt das großzügig verwendete edle Eschenholz nicht nur als dekorative Zierleiste. Vielmehr wird es in großflächigen, tragenden Elementen eingesetzt, die die wichtigsten Anzeige- und Bedienelemente aufnehmen. Eine Kombination von Rundinstrumenten und Displays liefert dem Fahrer die erforderlichen Informatio­nen.

Will der Fahrer die Gänge des Automatik-Getriebes manuell wechseln, so kann er dies auch mit zwei Schaltwippen unter dem Lenkrad tun. Die Wippen sind lenk­radfest installiert, so dass sich auch beim Kurvenfahren die Gänge sicher wechseln lassen.