Volvo-Kombis auf der Techno Classica 2016 in Essen

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Der neue Volvo V90 und seine Vorgänger.

 

Da man bei Volvo auf eine lange Kombi-Tradition zurückblicken kann, ist die schwedische Marke auch auf der Techno Classica (6. bis 10. April 2016) in Essen vertreten. Immerhin gilt es die Entwicklung vom Volvo Duett aus dem Jahr 1953 bis hin zum neuen Volvo V90 aufzuzeigen.

Auf dem 312 Quadratmeter großen Volvo Stand (Nr. 3.0-164 in Halle 3) ist das modifizierte M-Modul des Volvo Forums integriert. Das mobile Markenhaus, mit dem Volvo Car Germany in diesem Jahr bei rund 50 Veranstaltungen in Deutschland präsent ist, bietet mit seinen Glaskuben ein modernes Ambiente für das neue Topmodell Volvo V90.

Nicht fehlen beim Volvo Auftritt dürfen natürlich die Kombi-Ikonen, die in den vergangenen sechs Jahrzehnten die Geschichte des Unternehmens maßgeblich geprägt haben: der Volvo Duett, der Volvo Amazon, der Volvo 145, der Volvo 1800 ES, der Volvo 245 und der Volvo 850 T5-R.

Volvo Duett

Bei dem 1953 eingeführten Volvo Duett war der Name Programm. Er verkörperte die Philosophie, „zwei Fahrzeuge in einem“ anzubieten: eins für die Arbeit und eins für die Freizeit. Dadurch entwickelte sich der Kombi zum bis dato erfolgreichsten Volvo und zum globalen Verkaufsschlager, denn der Volvo Duett wurde als erstes Modell der Marke in die USA exportiert. Fast drei Jahrzehnte nach Produktionsende, im Jahr 1997, bekam der Pionier in Schweden sogar eine eigene Briefmarke.

Volvo Amazon

Auf den Volvo Duett folgte 1962 der Volvo Amazon, der offiziell die Modellbezeichnung 221 trug. Er war nicht nur deutlich eleganter als sein Vorgänger, der seine Wurzeln im Segment der Lieferwagen hatte, sondern überzeugte auch mit einem größeren Kofferraum.

Volvo 145

Ende November 1967 wurde die Volvo 140-Baureihe durch die Einführung einer dritten Variante komplettiert: den Kombi Volvo 145. Seine klar konturierte, kantige Heckgestaltung wurde zum Erkennungsmerkmal aller Volvo Kombis. Der Volvo 145 erfreute sich schnell außergewöhnlicher Beliebtheit und auch innerhalb der Baureihe spielte er eine zunehmend bedeutende Rolle.

Volvo 1800 ES

Der wegen seiner großen Glashecklappe von der Presse liebevoll „Schneewittchensarg“ genannte Volvo 1800 ES gilt als der Urvater moderner Shooting Brakes. Dabei war das im Herbst 1971 eingeführte Modell eigentlich eine Weiterentwicklung des Kult-Coupés Volvo 1800. Der Sportkombi überzeugte dennoch mit viel Platz – nicht nur für die große Golfausrüstung.

Aufgrund neuer Sicherheitsvorschriften wurde der Volvo 1800 ES nach 8.000 gebauten Fahrzeugen wieder eingestellt. Trotz oder gerade wegen dieser kleinen Stückzahl mutierte der Kombi zu einem der meistgefragten Volvo Klassiker aller Zeiten.

Volvo 245

1974 wurde das Vorbild heutiger Volvo Kombis eingeführt: der Volvo 245 – ein Modell, das bis heute eng mit der Marke verbunden wird. Die Ziffernfolge steht für vier Zylinder und fünf Türen. Das geräumige Modell wurde fast 20 Jahre lang, bis 1993, gebaut und setzte in dieser Zeit regelmäßig Maßstäbe: Dank Turboaufladung und 113 kW (154 PS), mit denen das Fahrzeug in 8,9 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigte, war der Volvo 245 seinerzeit der schnellste Kombi der Welt. Eine besonders exklusive Variante stellte der Volvo 265 dar, der mit einem Sechszylinder unter der Motorhaube vorfuhr.

Volvo 850 T5-R

Einen Kombi wie den Volvo 850 T5-R hatte man nie zuvor gesehen: In auffälligem Gelb lackiert, sprintete das 177 kW (240 PS) starke Editionsmodell in 6,9 Sekunden auf 100 km/h. Kein Wunder, dass sich das Modell auf Anhieb zum begehrten Sammlerstück entwickelte.

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